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Baunei

Baunei ist ein kleiner Touristenort an der Ostküste Sardiniens, dass 14km von Arbatax und 150km von Olbia und Cagliari entfernt ist. Dieser Ort liegt auf einem Berg und ermöglicht einen Blick auf den Gennargentu (ein Berg) und auf den Golf von Arbatax.

Es handelt sich ohne Zweifel um eins der wenigen Orte, die eine atemberaubende Sicht aufs meer und auf die Berge möglich macht und man währenddessen mit Freunden einen schönen Abend verbringen kann.

Baunei ist die richtige Wahl, wenn man während des Sardinienaufenthalts typische artistische, archäologische, antrophologische Facetten kennenlernen möchte. Dabei muss man weder auf das Meer oder die Berge mit den Exkursionsmöglichkeiten zu den Buchten Cala Goloritze und Cala Sisine verzichten. Die einzige Möglichkeit diese zu Fuß zu erreichen sind die Wege über die Berge( Supramonte).

Baunei ist 220qm groß und von Tälern durchzogen, die von kleinen Wasserläufen „codule“ überquert werden. Diese enden im Meer der 40km langen Küste und mischen sich mit dem kristallklaren Wasser.

Gerade im Inneren del Golfs von Orosei liegen die Buchten Cala Luna, Cala Mariolu, Cala Goloritze Cala Biriala und Cala Sisine dicht beieinander und machen die Küste mit dem Bollwerk und Kalkkliff zu einer der schönsten auf der Welt.

Hierbei dominiert das Kalkgestein, das sich mit Kliffen, Schluchten, Höhlen abwechselt. Im Rücken dieser Küste liegt das Hochgebiet „Golgo“ mit einer dichten typischen Vegetation des Mittelmeerraums und bietet einen Rahmen für die Kirche „San Pietro“ (aus dem Jahre 1520), den Abgrund „Su Sterru“ (einer der tiefsten Europas), die „Nuraghen“ (in gutem Zusatnd) und die „Piscinas“ (natürlicher Sammelbehälter für Regenwasser).

Von dort aus gibt es wundervolle Wanderwege, die zu den vorhin genannten Buchten führen. Hierbei handelt es sich um kleine Strände, die im Laufe der Zeit durch den Wellengang entstanden. Jedes Jahr werden hundert von Touristen von professionellen Touristenführern begleitet, um die Landschaft einer vergangenen Epoche zu besichtigen und zu genießen.

Auf dem Weg nach Santa Maria stolpert man über die „Einfahrt“ zu einem weiteren Naturschauspiel „Pedra Longa“ genannt. Dieser Berg auch „Agugliastra“ genannt ist ungefähr 128m hoch und ist Teil der Kalkhochebene Bauneis und erstreckt sich über ein großes Gebiet von Santa Maria Navarrese bis hin zur nördlich liegenden Bucht Cala Luna. Das besondere daran ist die Anziehungskraft auf die Personen die gerne Bergsteigen und Climbing mögen.

Daher gehören „Pedra Longa“ und „Punta Giradili“ zu den attraktivsten Kletterwänden Europas und warten nur darauf bestiegen zu werden und sind bei Liebhabern des Rock Climbing sehr beliebt. Diese haben diese Berge „Villaggio Gallice“ und „Creuza de Má“ genannt. Auch für die unerfahrenen Kletterer ist dies durch vorbereitete strecken eine attraktive Sportart.


In Baunei kannst du an verschiedenen Festivitäten mit Prozessionen in Trachten, Gottesdiensten, in der Kirche San Nicola (Patron des Dorfes) oder weiteren Kirchen (San Lussorio, Santa Lucia, San Pietro e Santa Maria) in der ländlichen Umgebung teilnehmen.


Ein nicht zu verpassendes Ereignis ist die Öffnung der historischen Häuser Bauneis. Bei dieser Gelegenheit, „Cortes Apertas“ genannt, werden die antiken Handwerke und Spezialitäten vorgestellt. Dabei hat man die Gelegenheit durch die historisch alten Straßen Bauneis zu spazieren, typische Gerichte, typische Kleidung und Häuser aus vergangener Zeit zu betrachten zu probieren.

Dazu gehören auch alte Berufe wie Hufschmied, die Zubereitung von Brot (Pistoccu- typisches Hirtenbrot; Turedda- Kartoffelbrot) und Culurgiones (sardische Maultaschen). Außerdem ist es möglich bei der Zubereitung des typischen Gebäck „Su Confettu“ zuzusehen, das auch heute noch für Hochzeiten zubereitet wird. Was ganz Besonderes ist auch die Bearbeitung des typischen sardischen Klappmessers (S`arrasoa) usw.

Die dargestellten Berufe werden von Gesängen, Tänzen in Trachten usw. begleitet. Außerdem kann das Volkskundemuseum direkt neben der Kirche besichtigt werden.

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